1. Törnbericht Korfu-Samos1. Einhand - Segeltörn 2011 in Griechenland von Erich Bichlbauer: Von Korfu nach Samos (28.4. - 23.6.11). Törnroute am Berichtsende.

Auf meinem Flug am 28.4. von Wien über Athen nach KORFU wecken die schneebedeckten Bergspitzen der Peloponnes die durch eine dichte Wolkendecke hervorlugen (s. Bild) unangenehme Erinnerungen an bitterkalte Nächte um diese Jahreszeit wach. Nach einer kurzen Taxifahrt in Korfu erklimme ich 1. Törnbericht Korfu-Samosabends mit meinen Siebensachen die auf dem Slipwagen aufgebockte KIRLEKING und verbringe die erste Nacht wie in einem luftigen „Vogelnest“. Als am nächsten Morgen Hr. Spiros, der Werftchef, eintrifft, bin ich schon fleißig dabei alles an Deck für das zu Wasser lassen vorzubereiten. Nach Erledigung der üblichen Formalitäten ist es dann gegen 1200 Uhr soweit, dass der auf Schienen laufende Slipwagen die KIRLEKING sanft ihrem Element übergibt.

Mein Schiff liegt nun schon das 14.Jahr hier auf dieser kleinen Werft deren Eigner die beiden Brüder Spiros sind. Es hat sich in den letzten Jahren quasi als ein fester Bestandteil des „zu Wasser lassens des Bootes“ eine kleine, dem einfachen Rahmen angepasste „Werftparty“ etabliert, die von Hrn. Spiros organisiert wird. Dabei wird alles gegrillt und gekocht was Hr. Spiros, der gleichzeitig ein „professionell ausgerüsteter Hobbyfischer“ ist in den letzten Tagen aus dem Meer in der näheren Umgebung der Werft herausgeholt hat. Gleichzeitig gibt’s dazu reichlich selbstgemachten „Hauswein“ ohne jegliche Zusätze, der jedoch nur eine Haltbarkeit von etwa 6 Monaten hat. Meist wird die KIRLEKING unmittelbar vor dieser kleinen Feier ins Wasser gelassen und ich lege sie dann in Werftnähe – im Angesicht der vor der Stadt KORFU liegenden großen Kreuzfahrtschiffe – vor Anker. Danach begebe mich mit meinem Dingi wieder zurück auf die Werft um an dem „Festmahl“ teilzunehmen. Die folgenden Bilder (aufgenommen 2010 und 2011) sollen einen Eindruck von dem Geschilderten vermitteln.

Immer wieder bin ich beeindruckt mit welcher Ungezwungenheit hier alles abläuft. Oft kommen irgendwelche Bekannte, lassen sich kurz oder auch etwas länger nieder, unterhalten sich rege und gehen dann wieder weg - ohne große Begrüßung oder Verabschiedung....!

1. Törnbericht Korfu-Samos

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1. Törnbericht Korfu-Samos
1. Törnbericht Korfu-Samos 1. Törnbericht Korfu-Samos

Ein böses Missgeschick mit gutem Ausgang..... 

1. Törnbericht Korfu-SamosWährend des Essens beginnt es diesmal zu regnen und Wind kommt auf, der starken Seegang zur Folge hat. Nach etwa 3 Stunden, von etlichen Gläsern Rotwein ordentlich illuminiert, bin ich der nun folgenden Situation einfach nicht gewachsen.

Als ich nämlich mein Dingi entern will (Situation gemäss nebenstehendem Bild – hier scheint jedoch noch die Sonne...!), verliere ich auf den glitschigen Steinen den Halt und falle kopfüber ins etwa 16°C kalte Wasser. Das wäre noch nicht das ganz große Malheur gewesen aber was noch schlimmer ist, ist die Tatsache dass ich – nachdem mich hilfreiche Hände wieder an Land gehieft hatten – feststellen muss, dass meine Brille auf Tauchstation gegangen ist. Eine Suche derselben bei dem mittlerweile starken Seegang ist natürlich sinnlos....!

Als ich nach einer Nacht auf der KIRLEKING anderntags noch einmal zum obligaten „Restlessen“ zur Werft fahre, kommt mir Hr. Spiros freudestrahlend mit meiner Brille entgegen. Er hatte mittlerweile einen befreundeten Taucher organisiert der sie aus etwa 3m Wassertiefe wieder an Land geholt hat. Ich bin natürlich überglücklich, denn ich hab keine wirklich geeignete Ersatzbrille an Bord und wäre für meinen gesamten Törn schwer gehandikapt gewesen.

Endlich unterwegs.....

Am 1.5. reise ich ab nachdem ich vorher noch mit Hilfe von Hrn. Spiros ein neues Modem für meinen Laptop von „COSMOTE“ – dem angeblich größten Anbieter in Griechenland - erstanden hatte. Interessant, und für mich als „EU - Bürger“ nicht nachvollziehbar ist, dass man dafür eine griechische Steuernummer benötigt – wofür in diesem Fall Hr. Spiros in die Bresche springt. Auf meiner Fahrt S-wärts stelle ich nach 1 Tag fest, dass mein Modem zwar gut funktioniert, jedoch nicht das Versenden von E-Mails gestattet...! Ich bin verzweifelt und der kontaktierte „COSMOTE – Shop“ in Korfu kann mir auch nicht weiterhelfen, rät mir jedoch den nächsten „Shop“ in PYLOS aufzusuchen.

Inzwischen passiere ich die SYVOTA-Inseln sowie LEFKAS wo ich bei der Marina – Tankstelle nochmals Diesel und Wasser tanke. Von meinem Ankerplatz in der TRANQUIL –Bay aus versorge ich mich in NIDRI (LEFKAS-I.) vor allem mit frischem Gemüse.

Treffen mit der „Portisch-Chartercrew“ auf Ithaka und eine auf Drift gehende KIRLEKING...

Schon vor meiner Abreise aus Wien hatte ich mit Hans Portisch (er ist ebenfalls YCP-Mitglied und wir kennen uns beide schon von unserem gemeinsamen Hochschulbesuch) ein Treffen mit unseren Schiffen vereinbart. Schließlich erlaubte unser beider Törnplanung ein Treffen am 4.5. in KIONI auf ITHAKA.

1. Törnbericht Korfu-SamosAls ich in die Bucht von KIONI einlaufe überholen mich einige „Flotillensegler“ die alle an der am seitlichen Ende der Bucht befindlichen Mole anlegen. Ich möchte meinen Anker wegen der starken Fallwinde möglichst in Ufernähe ausbringen, doch protestieren einige dieser Segler, da sie – infolge mangelnder Routine – die ganze Breite der Bucht für ihr Anlegemanöver beanspruchen. Leider finde ich mich damit ab und bringe im Vertrauen auf meinen guten schweren Anker diesen wider besseren Wissens in einem deutlich ungünstigeren Bereich der Bucht aus. Hans (s. obiges Foto - gemeinsam mit mir in der Kajüte der KIRLEKING) trifft mit seiner Crew etwa 2 Stunden danach ein und dann hab ich natürlich andere Dinge im Kopf als meinen Anker...! Bald sitzen wir nämlich gemütlich in einer Taverne als ein junger Mann plötzlich hereinkommt, auf mich zueilt und mich fragt ob ich der Eigner der bereits in die Bucht abtreibenden KIRLEKING sei. Der Schreck fährt mir in die Glieder und so rasch es geht eile ich zu meinem etwa 300m entfernten Dingi und bresche unter den verdutzt dreinschauenden Crews der mittlerweile vertäuten Charterboot-Flotille meinem Schiff nach, das immer rascher abdriftet da der Anker nun keine Grundberührung mehr hat. Etwa in der Mitte des äußeren Abschnitts der dort bereits weiten Bucht hab ich es endlich eingeholt und mit leicht zittrigen Knien hol ich den Anker auf und bring die KIRLEKING wieder zurück auf den Ankerplatz den ich aber jetzt richtig auswähle.

Ich ärgere mich sehr über mich selbst, denn ich hätte nicht überhastet reagieren dürfen, sondern hätte das Anlegen der Flottille abwarten, um dann in aller Ruhe – so wie ich das auch sonst immer mache – meinen Ankerplatz ansteuern müssen. Aber oft kommt die Einsicht eben zu spät!

Bei dem jungen Mann – einem Engländer – bedanke ich mich mit einer Flasche Wein.

Am nächsten Tag verabschieden wir uns und ich fahr bei herrlichem Wind und strahlenden Sonnenschein in die weite Bucht von PETALA etwas N-lich der Einfahrt in den Golf von PATRAS gelegen.

Das glückliche Ende einer „Computer – Odyssee“.......

Günstige Wind- bzw. Wetterverhältnisse beflügeln meine Weiterfahrt über KATAKOLON nach PYLOS wo ich im Golf von NAVARONE in etwa 500m Entfernung der sogenannten „Marina“ vor Anker gehe. Am nächsten Tag – es ist glücklicherweise Montag – betrete ich erwartungsvoll mit meinem Laptop bewaffnet den empfohlenen „COSMOTE – Shop“ um mein E-Mail Problem einer Lösung zuzuführen. Aber die beiden jungen Leute, ein Mädchen und ein Bursch, legen nicht nur ein völlig desinteressiertes Verhalten an den Tag sondern haben auch keine Ahnung, sodass ich nach einiger Zeit frustriert den Laden verlasse. Zufällig komm ich jedoch bei einem Internet Café vorbei und in meiner Verzweiflung wende ich mich an den jungen Mann der dieses betreut. Er ist freundlich, kennt sich offensichtlich gut aus kann aber mein Problem auch nicht lösen. Er bringt mich aber auf den Gedanken, dass ich eventuell einen anderen „Postausgangsserver“ brauche. Daraufhin kontaktiere ich wieder den „Shop“ in Korfu und bitte, sich mit der Zentrale von COSMOTE in Verbindung zu setzen um mir diesen – sofern es stimmt – mitzuteilen. Erst am späten Nachmittag des nächsten Tages, als ich die Lösung meines Problems schon abgeschrieben habe, meldet sich am Telefon plötzlich eine Dame und spricht mich auf griechisch an. Ich will schon auflegen, als sie „COSMOTE“ erwähnt.

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Pylos das im S des Golfs v. Navarone liegt. Die vielen Palmen in Hafennähe vermitteln südländisches Flair

Es stellt sich heraus, dass sie nicht nur gut englisch spricht, sondern dass sie auch mit meinem Problem vertraut ist – denn sie nennt mir endlich den „COSMOTE – Postausgangsserver“ für mein Outlook - Express Programm. Mein Glück ist vollständig als ich danach die ziemlich lange Buchstabenfolge in mein Programm einfüge worauf mein Laptop höchst befriedigend reagiert und geruht meine Mails nun auch zu versenden. Somit hat eine Odyssee nun doch ein glückliches Ende gefunden.(Anmerkung: Falls jemand zufällig in dieselbe Lage wie ich kommen sollte, hier der Servername:„smtpout.cosmotemyview.gr“ – Kästchen mit der Authentifizierung: „disable“ )

1. Törnbericht Korfu-SamosGlücklich und zufrieden setze ich meine Fahrt bei schönem Wetter und bei schwachem aber günstigen Wind nach METHONI und weiter in die Ankerbucht von P.KAYO (s. Bild – Gewitter im Anzug) am Mittelfinger der PELOPONNES fort. Hier bleib ich fast 3 Tage. Als ich am Tag nach meiner Ankunft meinen obligaten Ausflug zu Fuß an die S-Spitze des Kaps zum „Todesorakel des Poseidon“ mache zieht plötzlich ein Gewitter auf und ich dreh auf halbem Weg um, um möglichst rasch auf mein Schiff zu gelangen. Aus etwa 1km Entfernung sehe ich von der Anhöhe, dass der böig gewordene Wind in der Bucht nicht nur deutlich zugenommen, sondern auch gedreht hat, sodass die KIRLEKING nun auf Legerwall zu liegen kommt. Zu allem Überfluss muss ich aus der Ferne mit ansehen wie eine französische Yacht sich während des Ankermanövers in meiner Ankerkette verfängt.....! Nun eile ich im Laufschritt zu meinem Dingi und kann bald danach – nach einem neuerlichen Ankermanöver – alles wieder unter Kontrolle bringen.

1. Törnbericht Korfu-SamosAm Abend komme ich in der Taverne mit Christiane und Willi – 2 Ärzten aus Zwettl/NÖ – ins Gespräch (s. nebenstehendes Bild) Wir verstehen uns so gut, dass wir als letzte Gäste die Taverne gegen Mitternacht verlassen....und am nächsten Tag - genau dasselbe. Am letzten Tag unserer gemeinsamen Weiterfahrt bin ich noch ein paar Stunden auf ihrem Schiff und Willi macht auch einige gut gelungene Aufnahmen von meinen „Dingi - Eskapaden“ (s. nachstehende Bilder).

Bei schönem Wetter und moderatem Wind geht’s weiter zur ELAFONISOS Insel. Als ich in der E-seitig gelegenen Bucht der kleinen Insel gerade den Anker fallen lasse, ertönt mein Handy und zeigt mir den Erhalt einer SMS an. Sie ist von Hanni u. Richard, ein Ehepaar aus Eben im Pongau die mit ihrem Camping Bus Urlaub in Griechenland machen.

1. Törnbericht Korfu-Samos 1. Törnbericht Korfu-Samos
Mit dem Dingi in voller Fahrt: Links ein „eleganter Looping“ u. rechts in einer Rechtskurve. Nur stehend gelingen solche „Kunststücke“, da es sehr auf den Gewichtsausgleich ankommt (wie beim Schifahren)

Da sie wissen, dass ich irgendwo in dieser Gegend bin, fragen sie mich wo ich denn sei...da sie gerade am Camping Platz der ELAFONISOS Insel - nur etwa 1km von mir entfernt sind....! Welch unglaublicher Zufall!

Wir verbringen den nächsten Tag gemeinsam und ich bin auch bei ihnen in dem kleinen aber sehr zweckmässig eingerichteten Bus. Sie sind von den langen Sandstränden der Insel ebenso wie ich begeistert.

Am nächsten Tag breche ich bei schönem Wetter und vorwiegend günstigem Wind aus dwars zu meinem längsten Tagestörn von 75 sm nach MILOS auf.

Bald nach meinem Aufbruch passiere ich das berüchtigte KAP MALEAS, das sich aber auch diesmal von seiner besten Seite zeigt. Die Fahrt entlang der Berg- bzw. Hügelketten in den Morgenstunden ist immer wieder ein Genuss.

1. Törnbericht Korfu-Samos
Fahrt entlang der S-Küste der Peloponnes nach E. Nahe dem Kap Maleas
1. Törnbericht Korfu-Samos
Am Kap Maleas. Es ist immer wieder erstaunlich an
welch schwer zugänglichen Plätzen kleine Kirchen bzw. Kapellen vorzufinden sind
1. Törnbericht Korfu-Samos
Bildtitel: „Sehnsucht...“ (in der Bucht v. Adamas auf Milos)

Für die 75 sm benötige ich nur 10 1/2 Stunden was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,3 kn entspricht (Segel + Motorunterstützung). Für ein rund 15t schweres Schiff von 13,8m Länge und Bj.1989 zweifellos beachtlich, wenngleich ich möglicherweise auch von einer günstigen Strömung profitiert haben sollte. Ich bleib 4 Tage auf MILOS. Das Wetter ist teilweise wechselhaft (Sonne, diesig und auch etwas Regen) aber immer noch sehr kühl. Seit Beginn meiner Reise geh ich mindestens 2x täglich schwimmen – aber auch jetzt noch kostet mich das jedesmal eine ordentlich Überwindung.

Erst am letzten Tag vor meiner Abreise ist das Wetter so stabil, dass ich auch meinen ca. 3 stündigen Ausflug zu Fuß zum hochgelegenen Ort PLAKA mache, von dem man eine schöne Aussicht genießt .

1. Törnbericht Korfu-Samos2 Junge Österreicher auf einem offensichtlich restaurierten ehemals kommerziellen Schiff


 

 

Ich nütze das nun anhaltende schöne Wetter um die von MILOS N-wärts gelegene Insel SERIFOS anzulaufen. Hier erklimme ich zu Fuß die hochgelegene Chora und genieße den spektakulären Ausblick auf die große Ankerbucht und den kleinen Hafen.

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Die Chora auf Serifos
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Blick von der Chora auf die Bucht und den Ort
 

Nach einem Tag Aufenthalt fahr ich weiter nach PAROKIA, dem Hauptort auf der Insel PAROS. Hier kenne ich einen kleinen Supermarkt in Hafennähe wo man fast immer wirklich frisches Gemüse bekommt, auch ein kleines Fischrestaurant gehört hier zu meinen Favoriten. PAROKIA ist bekannt als „Touristenumschlagplatz“ aber heuer kommt es mir vor als wenn deutlich weniger Touristen unterwegs sind – oder liegt es an der noch etwas frühen Jahreszeit?

1. Törnbericht Korfu-SamosAm nächsten Morgen breche ich an die an der N-Spitze der Insel gelegene weitläufige Ankerbucht vor dem Ort NAOUSA auf und verbringe hier bei wechselhaftem und großteils sehr kühlen Wetter 6 Tage.(Im Bild links die weite Bucht mit dem Ort Naousa im Hintergrund).Ich hab diese schöne Bucht, die man ja eigentlich schon als Golf bezeichnen könnte sehr ausführlich in meinem letzten Bericht 2010 beschrieben und auf meine Aktivitäten hingewiesen, denen ich auch diesmal – wenngleich auch nicht ganz so intensiv wie damals – nachgehe. Das Einzige was mich diesmal wirklich stört ist das 2 malige Eintreffen von aus der Türkei kommenden Gulets, deren 1. Törnbericht Korfu-Samos„Lärmpegel“ mich auch 2 mal gezwungen hat meinen Ankerplatz zu wechseln. Leider dürfte es so sein dass diese Schiffsungetüme jetzt nicht nur griechische Häfen, sondern auch größere Ankerbuchten anlaufen um ihren Gästen mehr Abwechslung zu bieten. (Das Bild rechts zeigt meine „Einkaufsbucht“ etwas NE-des Ortes gelegen, in der ich immer kurzzeitig vor Anker gehe um u.a. Einkäufe zu erledigen. Links vorne mein Dingi).

Am 1.Juni umrunde ich den N-lichen Teil der Insel NAXOS und werfe meinen Anker etwa 3 Stunden später in der S-Bucht der kleinen schroffen Felseninsel DONOUSA. Hier genieße ich das Baden in dem glasklaren Wasser und abends die auf meinem einsamen, teils von Felsen eingerahmten Ankerplatz völlige Stille, die nur durch ein leises Brandungsgeräusch unterbrochen wird.

Bei teilweise fast spiegelglatter See führt mich mein Weg weiter zu der für viele Griechen heiligen Insel PATMOS. Die Zeit von rund 41/2 Stunden vergeht wie im Flug, da ich die ruhige Fahrt dazu nütze um Arbeiten auf meinem Computer zu erledigen.

Patmos:

1. Törnbericht Korfu-Samos
Die Klosterfestung 
1. Törnbericht Korfu-Samos
 Die ruhige Meloi-B. von der man zu Fuß über einen Hügel in nur 15min in den   Hauptort Skala gelangt 

Am 9.6. besuche ich die nahegelegene Insel ARKI wo ich mit der Familie meines Bruders zusammentreffe, der mit seiner Supermaramu aus der Türkei angereist ist. Nach einem netten Abend in einer Taverne fahr ich wieder zurück nach Patmos um am 11.6. über die Fournoi - Inselgruppe nach Samos, meinem vorläufigen Reiseziel weiterzufahren.

Samos (Pythagoreon):

1. Törnbericht Korfu-Samos
Blick auf den Hafen von Pythagoreon. Rechts im Vordergrund die vor Anker liegenden Yachten und hinter der Mole der eigentliche Hafen für Sport - , Fischer - und kommerzielle Boote sowie vielen Restaurants und Cafés

1. Törnbericht Korfu-Samos
Das Pythagoras Denkmal mit den Yachten vor Anker 
1. Törnbericht Korfu-Samos
 Die KIRLEKING gut vertäut in der gepflegten Marina 

Nachdem ich entlang der S-Küste der Insel einige schöne Ankerplätze erkundet habe, begebe ich mich am 21.6. in die nahe der Ortschaft Pythagoreon gelegene Marina in der ich schon von Wien aus einen Platz für die KIRLEKING gebucht habe, um am 23.6. meinen Direktflug nach Wien zu nehmen. Nach rund 2 Monaten werde ich am 18.8. wieder nach Pythagoreon zurückkehren um dann die Rückfahrt von Samos nach Korfu anzutreten.

1. Törnbericht Korfu-Samos
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Beste Grüsse,
E. Bichlbauer 

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